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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung, bei der eine Störung des Glukosestoffwechsels vorliegt. Unter dem Oberbegriff Diabetes werden verschiedene Erkrankungsformen zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie durch einen Mangel an Insulin hervorgerufen werden. Der Unterschied zwischen den vier Diabetes-Typen besteht in der Ursache, die dem Insulinmangel zugrunde liegt. Die beiden wichtigsten Diabetes-Typen sind der Diabetes mellitus Typ 1 und der Diabetes mellitus Typ 2. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche spezifische Diabetes-Typen, zu denen u. a. genetisch bedingte Störungen der Betazellfunktion und der medikamenteninduzierte Diabetes gehören. Darüber hinaus gibt es den sog. Gestationsdiabetes, der sich erstmals während einer Schwangerschaft manifestiert.


In Deutschland leiden rund fünf Millionen Menschen an Diabetes mellitus, schätzt das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf. Neun von zehn Diabetikern sind an Diabetes Typ 2 erkrankt. Dieser Typ ist damit hierzulande am weitesten verbreitet. Nur rund jeder zwanzigste Diabetiker hat Typ 1-Diabetes. Experten vermuten, dass noch weitaus mehr Menschen an Typ 2-Diabetes leiden als offiziell bekannt ist: Sie nehmen an, dass sich die Dunkelziffer in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen auf nahezu 100 % beläuft. Aus diesem Grund schätzen sie die tatsächliche Zahl der Diabeteskranken in Deutschland auf rund sieben bis acht Millionen. Dies würde bedeuten, dass fast jeder zehnte Einwohner Deutschlands Diabetiker ist.

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